Nebelträume Blog

…Fotos, Bilder, Gedichte und mehr…

…noch ein Gedicht

Diesmal ein Gedicht, dass ich am Abend nach der Trennung von meiner letzten Freundin geschrieben habe, als ich in die leere Wohnung gekommen bin…

 

wie bei allen Gedichten gilt hier: verbreiten ausdrücklich erwünscht! Wem ein Gedicht gefällt der kann es gerne nutzen. Einzige Bedingung ist die Nennung dieser Seite als Quelle…

Ein Gedicht

ein leicht gekürztes Gedicht, dass ich irgendwann Anfang 20 für meine damalige Freundin geschrieben habe…

 

wie bei allen Gedichten gilt hier: verbreiten ausdrücklich erwünscht! Wem ein Gedicht gefällt der kann es gerne nutzen. Einzige Bedingung ist die Nennung dieser Seite als Quelle…

Die Geschichte vom Dachs (Vorgeschichte)

Anfang diesen Jahres begann ich wieder häufiger Spaziergänge und Wanderungen zu machen. Hier führte mich mein Weg oft in einen Wald ganz bei mir in der Nähe, den ich schon mit meinem Opa besuchte, als ich noch zur Grundschule ging. Vor einigen Jahren habe ich dort einen Ort gefunden, den ich vorher nicht kannte – einen recht großen Steinbruch.  Es ist dort ziemlich unwegsam weshalb ich zuvor nur am oberen Rand gewesen war. Als ich nun irgendwann im April beschloss ihn mal genauer zu erkunden fand ich beim Herabsteigen einen Bau mit recht großem Eingang und deutlichen Spuren in der Nähe des Eingangs. Am ehesten erklärte ich mir die Spuren mit Füchsen. Sofort war mein Interesse geweckt. Ich verbrachte im Folgenden viel Zeit dort in der Hoffnung vielleicht einmal einen Fuchs, am liebsten noch mit Jungen, zu sehen. Leider blieb mir das verwehrt und durch die Lektüre diverser Internetseiten und Bücher wurde mir klar, dass es wohl schon recht spät für Jungfüchse wäre.  Außerdem las ich, dass die Fuchsfamilie in dieser Zeit im Jahr den Bau verlassen würden um im Freien an versteckten Orten ohne Bau zu leben. Wenig später stellte ich fest, dass die Benutzungsspuren beim Bau nachließen und er offensichtlich verweiste.

Ich besuchte ihn nur noch selten und bei jedem Besuch bot sich mit das gleiche Bild eines verlassenen Baus. Nach den Sommerferien – etwa Mitte bis Ende September – viel mir im Wald oberhalb des Steinbruchs viele kleine Grabestellen auf. Zunächst dachte ich mir nichts dabei und schob es auf die Hunde, die dort regelmäßig von ihren Besitzern gassi geführt werden. Irgenwann danach begutachtete ich mal wieder den Bau und sah sofort, dass zwischenzeitlich wieder etwas hier gewesen sein musste. Es waren deutlich ausgetretene Spuren zu sehen die vom Bau wegführten. Ich freute mich weil ich dachte, dass „mein“ Fuchs vielleicht wieder eingezogen sei. In der folgenden Zeit beobachtete ich den Bau wieder genauer. Gleichzeitig viel mir auf, dass irgendetwas den Waldboden in der Nähe immer weiter aufwühlte und auch den Bau zu erweitern schien. Eines Tages sah ich dann in einiger Entfernung zum Bau etwas, dass ich zunächst für eine Hundetoilette hielt. Zu Füßen eines Ilexstrauchs fanden sich einige kleine Gruben mit jeweils einer Hinterlassenschaft.

 

Losung eines Dachses
Dachstoilette?

 

Ich bin selber kein Hundehalter, aber ich konnte mich nicht daran erinnern, dass Hunde immer an eine Stelle gehen und ihr Geschäft in Gruben versenken. Also bemühte ich mal wieder googel um eine Antwort zu finden. Was ich fand überraschte mich. Offensichtlich erleichterten sich Dachse auf diese Weise. Ich versuchte herauszufinden, ob es welche in meiner Umgebung gab, fand aber nur eine allgemeine Aussage, die aber darauf schließen ließ, dass es zumindest möglich sei.

Ich beschloss für mich, dass es ein Dachs sein könnte – in Anbetracht dessen, dass mir derartige Spuren vorher in all den Jahren noch nie aufgefallen waren, wahrscheinlich ein Tier, dass neu hierhergesiedelt war. Im Folgenden untersuchte ich die Hinterlassenschaften genauer (- JA! irgendwie ein Stück eklig 😉 )wobei mir auffiel, dass sich eine große Anzahl Maiskörnen finden ließen und es nicht nach Hundekot roch. Noch etwas weiter entfernt hatten im Sommer Waldarbeiter eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Ein gutes hatte es jedoch: An dieser Stelle gab es eine Menge feuchten Boden und so ideale Möglichkeiten nach Spuren zu suchen. Zu diesem Zeitpunkt suchte ich immer noch eher nach Fuchsspuren, was ich fand war aber etwas anderes:

 

Trittsiegel vom Dachs
Dachsspuren?

 

Da ich am Computer schnell sah, dass Fotos nur sehr wage die Spuren erkennen ließen beschloss ich am nächsten Tag Abgüsse aus Gips anzufertigen.

 

Gipsabguss der Spur

 

Ich musste dabei jedoch feststellen, dass ich anscheinend einen falschen Gips benutzt hatte, der ewig brauchte um zu trocknen. Während ich wartete suchte ich noch einmal die Umgebung ab in der Hoffnung noch weitere Spuren zu finden. Ganz in der Nähe fand ich auch noch eine, die ich entweder übersehen hatte oder die frischer war:

Trittsiegel
weitere Spuren

 

Hier waren deutlich die Spuren von Vorder- und Hinterfuß übereinander zu sehen, etwas, dass ich im Web besonders bei Dachsspuren gesehen hatte. Außerdem vermeinte ich (im Gegensatz zu Hundespuren) fünf Zehen zählen zu können. Sicher bin ich mir aber nach wie vor nicht… Nach diesem Tag habe ich an der Stelle bisher keine Spuren mehr finden können, allerdings liegt der Bereich auch eher außerhalb des vermeintlichen Reviers (wenn man nach den Grabespuren geht). Auch zu dieser Zeit habe ich viele Abende gegenüber des Baus verbracht und gehofft, mal einen Blick auf den Bewohner werfen zu können, jedoch ohne Erfolg. Zu früh wurde es dunkel, so dass man kaum noch etwas erkennen konnte…

Soweit zur Vorgeschichte. Wie’s weitergeht könnt ihr bald in Teil 2 lesen…

Herbstmandala

Vor einiger Zeit habe ich im Internet einmal eine Seite mit Naturmandalas gefunden. Die Idee fand ich irgendwie interessant, auch wenn ich der Meinung war, dafür einen horrenden Preis zu verlangen wäre irgendwie falsch da die Erstellung nicht wirklich schwer ist. Als ich am letzten Sonntag mal wieder etwas abseits der Wege im Wald war und nach oben schaute musste ich einfach ein Foto machen. Das Zusammenspiel von blauem Himmel, gelben, grünen  und roten Blättern und den Stämmen einer Buche und einer Eiche war zu interessant. Zu Hause am Computer machte mir das Bild den Eindruck, als ob man daraus ein schönes Mandala basteln könnte. Nachdem ich herausgefunden hatte, wie ich in meinem Bildbearbeitungsprogramm einen dreieckigen Bildausschnitt erzeugen und diesen dann vervielfacht zu einem Bild zusammensetzen kann, war das herstellen des Mandalas eine Kleinigkeit. Hier also mein erstes selbstgestaltetes Naturmandala – erinnert mich irgendwie an ein Kreuzgewölbe in einem Dom oder sowas:

Mandala aus Buche und Eiche
Herbstmandala

Nebeltag

Ich muss noch einen kleinen Nachtrag zum letzten Wochenende machen. An dem Tag, an dem ich die Zeichnung vollendet habe war es hier bis mittags sehr nebelig. Morgens überlegte ich, ob ich vielleicht hinaus gehen und versuchen sollte ein paar Fotos im Nebel zu machen. Ich entschloss mich dagegen, da durch die dichte Nebeldecke kein einziger Sonnenstrahl zum Erdboden vordrang. Irgendwann aber saß ich in meinem Wohnzimmer und plötzlich fiel von draußen Licht herrein. Als ich durchs Fenster schaute sah ich, dass die Sonne begann den Nebel aufzulösen und es immer wieder einigen Strahlen gelang den Nebel zu durchbrechen. Angezogen von diesem schönen Schauspiel sprang ich in meine Klamotten, packte meine Kamera ein und machte mich auf in Richtung Wald. Dort war der Nebel aber entweder schon fast komplett verflogen oder es waren keine schönen Motive in Sicht. Erst an „meinem“ Steinbruch war es wieder etwas nebliger. Ich beschloss beim Dachsbau vorbeizuschauen und dort nach neuen Spuren zu suchen. Als ich am Fuß des Steinbruchs angekommen war kam dann über der Oberkannte der Felsen die Sonne hervor und warf ihre Strahlen durch den Nebel. Leider fand ich keine wirklich schöne Stelle zum fotografieren, da die Sicht immer durch irgendwas versperrt war und das folgende Foto fängt die Stimmung nur ansatzweise ein.

Sonnenstrahlen im Nebel
Nebel am Dachssteinbruch

 

Wirklich Glück mit Fotomotiven hatte ich ein gutes Stück weiter. Dort führt mich mein Weg immer einen Feldweg entlang, bei dem auf der einen Seite eine Wiese und auf der anderen ein Feld liegt. Die Wiese war noch nicht lange von der Sonne beschienen und somit voller Tau. So konnte ich hier endlich einmal probieren einige Makros von Tautropfen zu machen. Insgesamt hat das besser geklappt als ich gedacht habe, auch wenn ich wieder einmal die Grenzen meiner Kamera erreicht habe und wieder einmal über den Kauf einer Spiegelreflexkamera nachgedacht habe.

Beide Fotos sind beschnitten und in Kontrast und Helligkeit nachbearbeitet.

Tau an Grashalm
Tautropfen

 

Tau an Grashalm
Tautropfen

Beim ersten Bild gefällt mir besonders die Abbildung des dahinterliegenden Waldes im Tropfen… Auf meinem weiteren Weg habe ich noch einige Versuche mit anderen Motiven gemacht, die aber alle nicht so schön geworden sind. Ein weiteres Bild vom Beginn meines Weges habe ich zu einem Mandala verabeitet, dass in einem anderen Artikel zu finden ist…

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